„Die Zeit fliegt schneller als ein Pfeil“ – die Worte des Zen-Meisters Dogen hallen in meinen Ohren, während ich meine letzten Sachen in den Koffer packe. Der Abschied von Japan und all den wunderbaren Menschen, die ich hier kennenlernen durfte, kommt viel zu früh. Doch wenn ich auf die zahllosen Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Monate zurückblicke, kann ich kaum fassen, dass es nur ein halbes Jahr war. Die Zeit in Fernost war die schönste und bewegendste in meinem Leben und ich kann es kaum erwarten, wieder hierher zurückzukehren.
Bei den fleißigen Leserinnen und Lesern meines Blogs möchte ich mich herzlich bedanken, es hat mir großen Spaß gemacht, meine Erlebnisse auf diese Weise mit euch zu teilen. In den nächsten Wochen wird noch der eine oder andere Eintrag folgen – sechs Monate waren einfach zu kurz, um all die Erfahrungen in Worte zu fassen.
Mit den ersten roten Blättern des Herbstes bin ich gekommen und mit den ersten Frühlingsblüten muss ich wieder gehen. In diesem Sinne möchte ich mich nicht mit großen Worten, sondern mit einem weiteren Beispiel für die Schönheit Japans verabschieden.
Sayonara, Nihon – oder doch: mata ne?








